STRAHLUNG

Dank des geomagnetischen Feldes ist die Erde von der Ionosphäre umgeben. Die Ionosphäre ist eine Schicht von verdünnten ionisierten Gasen mit hoher Konzentration an Ionen und freien Elektronen, die man in einer Höhe von 50-70 Km bis 400-450 Km von der Erdatmosphäre entfernt findet. Die Ionosphäre saugt die UV- und die Röntgenstrahlen von der Sonne und anderen Strahlungsquellen im Kosmos auf. Ohne die Ionosphäre und der Ozonschicht würden die schädigenden kosmischen Strahlungen das ganze Leben auf der Erde vernichten. Das Magnetfeld der Erde, das geomagnetische Feld, ist sehr schwach und sein relativer Wert beträgt E=130 V/m für das elektrische Feld und N=40 A/m für das Magnetfeld. Aber seine Rolle für die gesamte lebende Welt ist sehr wichtig. Das geomagnetische Feld umgibt die Erde in einer Höhe von einigen Zehntausend Kilometern. In den letzten zehn Jahren wurde bewiesen, dass das Magnetfeld sich ständig verändert und dass es einen periodischen Charakter hat. Durch Forschungen wurde festgestellt, dass sich der Nord- und der Südpol ausgewechselt haben, bzw. dass sich der Pfeil im Kompass anstatt gen Norden zu zeigen, in die südliche Richtung zeigte. Diese
Änderung wird Inversion genannt.

In den letzten 10 Millionen Jahren haben neun Inversionen stattgefunden, davon die letzte vor 600 – 700 Jahren. Nach der Inversion verkleinert sich das Magnetfeld um ca. drei Mal, aber man nimmt an, dass es auch mehr sein könnte.

Im Falle einer dreimaligen Verkleinerung des Magnetfeldes wird angenommen, dass die kosmischen Strahlungsquellen viel schädlicher sein würden.

Unter anderem wäre in diesem Fall die normale biologische Entwicklung gestört, und damit käme das Überleben der gesamten lebenden Welt auf dem Planet Erde in Frage.

Vor 80 Millionen Jahren fand gerade wegen der Inversion am Magnetfeld eine Massenvernichtung des größten Vertreters der Tierwelt zur damaligen Zeit – dem Dinosaurier – statt. Zu dieser Zeit verschwanden auch andere Vertreter aus der Tier- und Pflanzenwelt. Man nimmt an, dass der Grund dafür die um mehr als einhundert Mal verstärkte Strahlung war, die von der Sonne und vom Kosmos ausging, was zur Eiszeit als Folge der Inversionen führte. In Russland, auf der Halbinsel Kamchatka, gibt es einen Fluss mit dem gleichen Namen. In der Mitte des Flussbetts wurde eine große Grabstätte mit über einhundert über 5 Metern großen Mammuten gefunden. Das weist darauf hin, dass die Eiszeit die nördlichen Mammute gezwungen hatte, bei ihrer Suche nach Nahrung und Wärme auf ihr Ende gemeinsam zu warten.

Das weist auf mehrere Faktoren hin, die auf die Erde wirkten. Z. B.: Strahlungen, Eiszeiten, Änderungen in der Zusammensetzung der Atmosphäre u.a. All dies trug dazu bei, dass viele Tier- und Pflanzenarten vor Millionen Jahren ausgestorben sind.

Das ist ein neuer Bereich im menschlichen Wissen, dass gleich oder noch umfassender ist als Mathematik, Physik, Chemie usw.

Das ist ein sehr großer Bereich an Informationen aus der Geographie, Geologie, Chemie, Physik, Soziologie, Theorie der Kultur, Wirtschaft, Theologie, bzw. aller wissenschaftlichen Disziplinen. “In den Bereich der Mega-Ökologie gehört auch die Verfolgung der strukturellen und funktionellen Ganzheit des Objekts, das im Prozess der Forschung aktuell ist, grob genannt Wissenschaft über das Überleben in unserer Umgebung. Das kann auch eine Mikrostruktur sein, bzw. eine Mega-Erscheinung”, schreibt Reimers in 1994.

Die Menschheit stellt einen Teil der Natur dar, ihr Leben hängt von den Funktionen der natürlichen Systeme ab.

Seit vielen Jahren schon suchen Wissenschaftler – Geologen, Biologen, Paläonthropologe, Astronomen, Geophysiker, Geobiologen u.a. nach der Antwort auf die langfristigen Wirkungen der Natur.

Aufgrund einiger Forschungen hat ein gestörtes Magnetfeld einen viel schädlicheren Einfluss auf die Menschen als das elektrische Feld. Das Forschungszentrum “Soncev Zrak” aus Skopje führte mehrere Untersuchungen, Experimente und Projekte über die Schädlichkeit und den Schutz von verstärkten elektromagnetischen Feldern in der Umgebung durch, angeführt vom Autor.

Die Quellen der elektromagnetischen Strahlungen können wir in zwei Gruppen einteilen:

a) natürliche Strahlungsquellen,

b) künstliche (technische) Strahlungsquellen.

Schon den alten Zivilisationen war die Existenz natürlicher Strahlungsquellen bekannt, wobei die künstlichen bzw. die technischen Strahlungsquellen zu Beginn des letzten Jahrhunderts aktueller wurden.

In der Gruppe der natürlichen Strahlungsquellen findet man: geopathogene Strahlungen, kosmische Strahlungen, Sonnenstürme, bestimmte Baumaterialien, Bio-Architektur und andere Arten von Strahlungen, die auf natürliche Weise verursacht werden können.

In der Gruppe der künstlichen Strahlungen findet man alle elektro-übertragenden und elektro-verbrauchende Geräte, wie z. B. Sender der mobilen und der Festnetztelefonie, Radarsysteme und andere elektro-technische Geräte und Instrumente, die wir im Alltag benutzen.

Gefahren der Strahlungen für die Erde gab es schon zu Beginn der Entwicklung der lebenden Welt und des Menschen.

In einigen Fällen war der Mensch nicht in der Lage die Gefahren, die auf ihn lauerten, rechtzeitig zu entdecken, wie z. B. Erdbeben, magnetische Inversionen, Sonnenstürme und andere globale Katastrophen. Aber in anderen Fällen war für das Überleben des Menschen ausschlaggebend, die Gefahren, die auf ihn zukamen, zu erkennen, und ihnen mit rechtzeitiger Entdeckung zu entkommen. Eine dieser Gefahren stellten auch die elektromagnetischen Strahlungen dar, über deren Existenz und Schädlichkeit der Mensch sich schon viel früher bewusst war.

Seit Tausenden von Jahren verursachten die Fehler und das Unwissen des Menschen schwere Folgen für seine Gesundheit und sein Leben. Belehrt von der Lebenserfahrung, dem natürlichen Instinkt sowie den Tragödien, die ihn widerfuhren, erkannte die Menschheit immer mehr die Anwesenheit des unsichtbaren, aber ernst zu nehmenden Feindes – den Strahlungen. Er begann sich gesunde Lokationen auszusuchen, um sich dort anzusiedeln. In der Anfangszeit benutzte er den Instinkt und die Sensibilität der Tiere. Diesbezüglich beobachtete er, wo sich die Schafsherden oder die Pferde aufhielten und schliefen. Solche Orte wählte er aus, um darauf seine Siedlungen zu errichten.

Ebenso hütete er seine Schafsherden auf den vorher ausgewählten Lokationen, die er nach einem Jahr schlachtete. Dabei betrachtete er sehr ernst deren Eingeweide. Aufgrund des gesundheitlichen Zustands der Schafe entschied er, ob es empfehlenswert sei, auf einem solchen Ort seine Siedlung zu errichten oder nicht.

Die alten Römer glaubten, dass jeder Ort seinen eigenen Geist hat (spiritus loci). Sie erkannten, dass es Orte gibt, wo die Menschen viel öfter erkrankten und starben, und Orte, wo die Menschen in guter Gesundheit ein hohes Alter erreichten. Sie glaubten, dass die Lokation, mit “ihrem guten Geist”, Gesundheit, Leben und Glück schenken bzw. dies auch nehmen konnte, falls sie einen „schlechten Geist“ hatte (in einem Strahlungsbereich). Zu Zeiten der alten Pharaonen konnten viele Priester gegenwärtige Strahlungen feststellen. Das bestätigen auch die gefundenen Exponate, mit denen sie sich bedienten, und die in den Pyramiden und alten Grabstätten gefunden wurden. Drei radioästesische Pendel wurden gefunden:

- “Isis”, der seinen Namen von der alten Göttin der Liebe Isida bekommen hat

- “Osiris”, der seinen Namen von dem gleichnamigen Gott der Nachwelt? (Totenwelt, Unterwelt)bekommen hat, und

- “Karnak”, der den Namen der alten ägyptischen Stadt Karnak trägt.

Diese Exponate bestätigen, dass die alten Völker ihre Methoden hatten, um die Strahlungen festzustellen.

Dies bestätigt auch Bild 1 aus dem 18. Jahrhundert, auf dem die Detektion und die Ausgrabungen der unterirdischen Erze und Mineralien zu erkennen sind. Auch Aufschriften wurden gefunden, die noch vom Jahr 2.590 vor Christus datieren.

Abb. 1. Слика на древни методи на детекција

All dies deutet darauf hin, dass die alten Völker Bescheid wussten über die.

Gegenwart der Strahlungen und sich ihnen erfolgreich widersetzten, mit der sichersten Methode – der Auswahl gesunder Orte, um dort zu wohnen. Diese Methode (Wissenschaft) der Detektion heißt Radiästhesie, die Menschen, die diese Arbeit durchführen, heißenRadiästhesisten. Der Name Radiästhesie kommt aus dem Lateinischen radiare – Strahlung – und dem Griechischen – aisthanomai – empfinden, was bedeutet, dass die Detektion dank der radiästhesischen Werkzeuge am menschlichen Organismus bzw. dem menschlichen elektromagnetischen Feld, der Aura, durchgeführt wird.

“Soncev Zrak” hat mehrere wissenschaftliche Projekte über diese Problematik durchgeführt, aus denen ein Teil in Forschungen nachgelesen werden kann. Eins dieser Projekte war die Detektion des elektromagnetischen Feldes in alten urbanen Siedlungen und Lokationen mit alten Kirchen und Klostern. Das Projekt wurde von Dr. Stojan Velkoski geleitet.

Die Ergebnisse zeigten Folgendes:

Die alten urbanen Siedlungen, die jetzt nicht mehr bestehen (wegen Krieg, Erdbeben u.ä.), wie z. B. Stobi, Heraklea, Skupi und viele andere, befanden sich an außerordentlich geschützten Lokationen hinsichtlich der Gegenwart von verstärkten elektromagnetischen Feldern.

Es ist bekannt, dass es in Ohrid 365 Kirchen und Kloster gab. Die Untersuchungen zeigten, dass die erforschten Objekte und Orte, dort wo sie standen oder immer noch stehen, ziemlich sichere Zonen sind, womit noch einmal bestätigt wird, dass die alten Geistlichen gute Radiästhesistenwaren.

Ferner zeigten die Untersuchungen, dass der alte Stadtteil Ohrids, im Gegensatz zum neuen Teil, auf einer sehr sicheren Lokation gebaut wurde, an der es fast unmöglich ist, eventuelle natürliche elektromagnetische Strahlungen zu detektieren.

Auch diese Untersuchungen bestätigten die These, dass die alten Völker sehr wohl Kenntnisse über die Anwesenheit schädlicher Strahlungen besaßen. In alten Zeiten wurde also hinsichtlich der Anwesenheit geopathogener und kosmischer Strahlungen Vorsorge getroffen.

Heute wird die Menschheit von einer weiteren sehr starken Strahlungsquelle angegriffen – der technische Quelle. Mehr darüber unter Arten.

Ausführlichere Angaben über die nichtionisierenden Strahlungen finden Sie auf der Webseite: www.epa.gov/radiation